Grazer Keplerspatzen

Einige Konzerte der vergangenen Jahre

2. Juli 2022 - Großer Kammersaal, Graz

Carl Orff: Carmina Burana

Das Werk hat seit seiner Uraufführung 1937 durchschlagende Erfolge verbucht und erfreut sich ungebremster Popularität beim Publikum. Es fasziniert durch seine mitreißenden, archaischen Rhythmen und seine mittelalterlichen Texte, wodurch sich die Zuhörer in eine ferne Vergangenheit versetzt fühlen, die geprägt war von Aberglauben und Endzeitstimmung, aber auch freudiger Lebensbejahung und derber Komik. Das Treiben der Menschen ist dabei fest in das Rad des Schicksals eingespannt, welches sich unerbittlich dreht und so über Wohl und Weh, Glück und Unglück der Menschen entscheidet. Ob König oder Lebemann, alle erwarten ihren Urteilsspruch durch Fortuna, der Göttin des Schicksals, und so gilt es, sie milde zu stimmen, bevor Tanz und Reigen beginnen. Die Anrufung der Göttin umspannt das eigentliche Treiben, welches aus Tänzen und Liedern, Trinkgelagen und Festen, sowie der Huldigung von Schönheit und Liebe besteht.

Die Grazer Keplerspatzen führten das Werk in einer besonderen Fassung für zwei Klaviere (Alexey Vylegzhanin & Levon Avagyan), Blechbläser und umfangreiches Schlagwerk auf, wodurch dem Gesang noch mehr Gewicht als in der Orchesterfassung verliehen wurde. Die rhythmischen Kräfte entfesselte ein Schlagwerkensemble des Konservatoriums Graz und das Blechbläserensemble SoundINNBrass hat dem Ganzen strahlende Glanzpunkte verliehen.
Die Solisten waren Ivan Orescanin (Bariton), Eva-Maria Schmid (Sopran) und Mario Lerchenberger (Tenor), alles unter der Leitung von Ulrich Höhs.
Grazer Keplerspatzen
SoundINNBrass
Alexey Vylegzhanin & Levon Avagyan), Klavier

Ivan Orescanin, Bariton
Eva-Maria Schmid, Sopran
Mario Lerchenberger, Tenor

Leitung: Ulrich Höhs

15. Juni 2022 - Turnsaal Keplergymnasium, Graz

Tanzen und Springen, Singen und Klingen

Schwungvolle, feine Chormusik im unverwechselbaren frischen Spatzenklang erstrahlte am 15. Juni 2022 im zum Konzertsaal umfunktionierten Turnsaal des BRG Kepler.

An diesen zweiten Abenden ist es dem Publikum bei so viel tänzerischer, mitreißender Chormusik schwergefallen, die Beine still zu halten.
Astor Piazollas feuriger Tango „Libertango“ animierte im schwungvollen Programm zur Bewegung ebenso wie Johann Strauß´ stimmungsvoller “Kaiserwalzer“, den die Keplerspatzen kurzerhand zum „Spatzenwalzer“ umgedichtet haben. 10 „Deutsche Tänze“ von Franz Schubert luden dann in allen Schattierungen von ruhig bis feurig zum Tanze ein. An einen Urlaub in Bayern erinnerte das schwärmerische Chorwerk „The Dance“ von Sir Edward Elgar. „Dance in to the day“ von Mark Patterson riss letztendlich genauso mit wie das schwedische Volkslied „Zum Tanze da geht ein Mädel“.
Das Singen und Klingen ging aber noch munter weiter: „Sing for joy“ von Georg Friedrich Händel funkelte und sprühte musikalisch ebenso wie das Spiritual „I´m gonna sing“. Bei einigen Oberstimmenstücken bewiesen sich zudem erstmals die Nachwuchsspatzen der 1.Klassen, die ihrem ersten Auftritt passender Weise u.a. mit „I sing my song“ oder „Can you hear me“ in großer Vorfreude entgegenfieberten. Mit „As long as I have music“ von Don Besig, dem zu Folge Musik nahezu magische Kräfte besitzen soll, fand ein äußerst abwechslungsreicher musikalischer Abend sein Ende.
Grazer Keplerspatzen

Klavier: Aleksey Vylegzhanin

Leitung: Ulrich Höhs

11. Juni 2022 - Turnsaal Keplergymnasium, Graz

Tanzen und Springen, Singen und Klingen

Schwungvolle, feine Chormusik im unverwechselbaren frischen Spatzenklang erstrahlte am 11. Juni 2022 im zum Konzertsaal umfunktionierten Turnsaal des BRG Kepler.

An diesen ersten von zwei Abenden ist es dem Publikum bei so viel tänzerischer, mitreißender Chormusik schwergefallen, die Beine still zu halten.
Astor Piazollas feuriger Tango „Libertango“ animierte im schwungvollen Programm zur Bewegung ebenso wie Johann Strauß´ stimmungsvoller “Kaiserwalzer“, den die Keplerspatzen kurzerhand zum „Spatzenwalzer“ umgedichtet haben. 10 „Deutsche Tänze“ von Franz Schubert luden dann in allen Schattierungen von ruhig bis feurig zum Tanze ein. An einen Urlaub in Bayern erinnerte das schwärmerische Chorwerk „The Dance“ von Sir Edward Elgar. „Dance in to the day“ von Mark Patterson riss letztendlich genauso mit wie das schwedische Volkslied „Zum Tanze da geht ein Mädel“.
Das Singen und Klingen ging aber noch munter weiter: „Sing for joy“ von Georg Friedrich Händel funkelte und sprühte musikalisch ebenso wie das Spiritual „I´m gonna sing“. Bei einigen Oberstimmenstücken bewiesen sich zudem erstmals die Nachwuchsspatzen der 1.Klassen, die ihrem ersten Auftritt passender Weise u.a. mit „I sing my song“ oder „Can you hear me“ in großer Vorfreude entgegenfieberten. Mit „As long as I have music“ von Don Besig, dem zu Folge Musik nahezu magische Kräfte besitzen soll, fand ein äußerst abwechslungsreicher musikalischer Abend sein Ende.
Grazer Keplerspatzen

Klavier: Aleksey Vylegzhanin

Leitung: Ulrich Höhs

7. April 2022 - Herz-Jesu Kirche, Graz

Requiem for Solace / The Breath of Life

Das sehr eingängige und stimmungsvolle Requiem stammt aus dem Jahr 2014 und war in Graz noch nicht zu hören.
Arnesen beschreibt sein Werk so: "This Requiem is written with the aim of providing solace to people who are in pain and grieving." Tragischer Weise konnte gerade zu dieser Zeit die Aufführung dieses Werkes geopolitisch aber auch im kirchlichen Jahreskreis nicht aktueller sein.

"The Breath of Life" des US amerikaischen Komponisten Dan Forrest wurde 2020 komponiert und in Europa überhaupt erstmals aufgeführt. 

Das Werk wird wie folgt beschrieben:
The breath of life is Dan Forrest´s evocative reflection on the beauty and joy of new life juxtaposed with the pain of loss. Using choir, strings, piano, solo cello, percussion, organ, and electronics, Forrest creates a rich and poignant soundscape intertwined with profound and compelling texts from Scripture as well as classic and modern poetry. The emotional arc of the music beautifully mirrors that of life, from the miracle of birth to the bereavement of death, the love that makes life meaningful, and the human breath that connects us all.

Premiered just before the global pandemic, this work’s texts and themes will speak poignantly and deeply in light of what has transpired since.


“…electrifyingly mystic and magical sound with profoundly beautiful text, …to me, one of the best classical pieces written in the last few years.” –The Montclarion (New Jersey)
Grazer Keplerspatzen
Girardi ensemble classique
Andrea Purtic (Mezzosopran)

Leitung: Ulrich Höhs